Projekte

Zusammen was tun - einen Ort, einen Fluss, eine Insel verändern.
Im Kunstsommer finden Künstler und Bürger in gemeinsamen Aktionen zueinander.
Installation "StabART" - Jardin MAJORELLE - ein PARADIES
Eröffnung: Samstag, 14. August 2010, ca. 11:00 Uhr in der Twiete
Eine Reise nach Marrakesch und der Besuch des dortigen Jardin Majorelle hat Klaus Büngener inspiriert, die StabART Jardin Majorelle – ein Paradies zu installieren.
Gemäß dem Motto des 14. Kunstsommers Schnittstellen hat er als Schnittstelle zwischen Europa und Orient diesen Garten mit den Mitteln meiner StabART nachempfunden.
Der franz. Kunstmaler Jacques Majorelle hat in Marrakesch - ab etwa 1923 – um sein Atelierhaus herum einen privaten botanischen Garten angelegt, indem mehr als 300 Pflanzenarten, vornehmlich Palmen, Kakteen, Bugainvillea und Bambus vorherrschen. Die Wände seines Atelierhauses, die Wasserbecken und Brückchen über die Wasserläufe hat er in der nach ihm benannte Farbe Majorelle Blau gestrichen.
In Majorelles Gartenanlage sind die vier Regeln des arabischen Gartenbaues berücksichtigt, die wiederum in der Installation StabArt ihre Realisierung finden:
- Umfassungsmauer, die ein Rechteck oder Quadrat bildet und Lärm, Schmutz und Wüstensand abhalten soll.
- Vier sich kreuzende Wasserläufe, versinnbildlichen Wasser, Milch, Wein und Honig.
- Im Mittelpunkt stellt ein Wasserbecken den Born des Lebens dar.
- Die vier Quadranten sind Beete mit Bäumen, Sträuchern und Blumen, die Wohlgerüche verbreiten und Schatten spenden.
Das Grüne des Gartenumfeldes, die violette Umfassungsmauer und die Nuancen in den typischen Majorellefarben sowie das Geplätscher der Wasserläufe und des Springbrunnens verleihen der StabART-Installation das Flair des Paradieses – das Flair des Jardin Majorelle in Marrakesch.
Die Mitglieder des Bürgerprojektes bevölkern mit ihren farbenfrohen Plastiken den StabArt-Garten und hauchen ihm damit paradiesisches Leben ein.






